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Wenn man zum ersten Mal den Nachwuchs eines Chinchillapaares sieht kann man einfach nur Lächeln. Diesen Moment vergisst man einfach nie, obwohl jeder
Nachwuchs verblüffend ist. Doch beim ersten Mal erschreckt man sich auch sehr, wenn das Muttertier die Nachgeburt auffrisst. Vielen erscheint dies als eklig, doch dies ist ein ganz normaler Prozess der Natur. Die
Mutter machen die Kleinen trocken und säubern es dann. Chinchillas werden direkt mit Fell geboren und öffnen auch direkt die Augen. Manche sind noch ein wenig wacklig auf den Beinen doch auch diese laufen
schon sofort der Mutter hinterher und versuchen zu klettern. Ein und zweier Würfe kommen sehr häufig vor und gehen meist gut. Wogegen drei und vierer Würfe eventuell komplizierter sind, da das Muttertier zu wenig
Milch haben kann und die Babys schon ziemlich klein und leicht zur Welt kommen. Um es der Mutter und den Jungen zu erleichtern, sollte man die schwächsten Jungen aus dem Wurf ein oder zwei Mal am Tag
beifüttern(siehe Handaufzucht). Aber wenn es ”normale” Würfe sind, braucht man sich nicht um die Jungen zu kümmern.Chinchillas mit Nachwuchs bekommen wohl jeden Tag Heu und Mischfutter. Es gab auch schon einen Fall,
da wurden die Eltern samt den Jungen in einen einstöckigen Käfig gesteckt. Dies kam dadurch, dass das Weibchen zum ersten Mal Mutter geworden ist und sich nicht richtig um die Babys gekümmert hat. Sie saß meist auf
dem obersten Brett. Der Vater hielt die Kinder zwar warm, konnte sie aber ja leider nicht säugen. Als sie dann alle im kleinem Käfig saßen lernte die junge Mutter sich um ihre Kinder zu kümmern. Kurze Zeit später
konnten wir sie dann auch wieder in den normalen Käfig setzen. Die Babys werden 111 Tage im Bauch getragen. Das Wurfdatum ist meist auch das neue Deckdatum. Geschlechtsreif sind die Tiere Durschnittlich mit einem
halben Jahr, doch manche sind es früher die anderen nun Mal später. Getrennt werden die Jungtiere von den Eltern mit dem Alter von 8-10 Wochen, je nachdem wie groß und schwer die Tiere sind.
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